Die zehn wichtigsten Museen Frankreichs

Frankreich hat die dichteste Konzentration weltklasse Museen, die sich irgendwo in einer einzigen Stadt finden lässt. Allein Paris hält vier Häuser, die je für sich zu den besten der Welt zählen. Hinzu kommen Provinzhäuser, vom MuCEM in Marseille bis zur Cité des Sciences an der Pariser Villette, die diese Qualität über das Land verteilen. Die meisten Nationalmuseen sind für EU-Bürgerinnen und -Bürger unter 26 Jahren kostenlos zugänglich; andere arbeiten mit gestaffelten Tarifen und regelmäßigen freien Sonntagen. Wer mehrere Häuser besuchen möchte, findet im Paris Museum Pass eine lohnende Option: Er deckt über 50 Museen ab und erlaubt bei den meisten den Einlass ohne erneutes Warten an der Kasse.
1. Musée du Louvre, Paris
Der Louvre, 1793 als öffentliches Museum im ehemaligen Königspalast am rechten Ufer der Seine eröffnet, beherbergt rund 380.000 Objekte, von denen etwa 35.000 dauerhaft in acht kuratorischen Departments ausgestellt werden. Die Departments umfassen altorientalische Altertümer, ägyptische Antiken, griechische und römische Antiken, islamische Kunst, Skulpturen, dekorative Künste, Malerei sowie Grafik und Druckkunst. Seine bekanntesten Werke brauchen kaum eine Vorstellung: Leonardos Mona Lisa (um 1503–19) hängt im Denon-Flügel im Saal 711 und zieht zu Spitzenzeiten Menschenmassen an, die ein Naheschauen nur in den ersten Morgenstunden nach Öffnung zulassen. Wer das Bild wirklich studieren möchte, kommt am besten mittwochs oder freitags, wenn das Museum bis 21:45 Uhr geöffnet ist. Die Venus von Milo (ca. 150–125 v. Chr.) steht in einem eigenen Raum im Erdgeschoss des Sully-Flügels; die Nike von Samothrake (ca. 200–190 v. Chr.) krönt die Daru-Treppe am Eingang zum Denon-Flügel. Gleichrangige Meisterwerke in ruhigeren Galerien sind Vermeers Die Spitzenklöppelrin, Delacroix' Die Freiheit führt das Volk (Salle Mollien, 1. OG Denon) und die monumentalen Gemälde von David, darunter Die Krönung Napoleons. Das Department für islamische Kunst erhielt 2012 einen spektakulären neuen Galeriehof mit einer gefalteten Metallnetz-Überdachung von Mario Bellini und Rudy Ricciotti. I. M. Peis Glaspyramide (1989) dient als Hauptzugang und ist selbst ein Architekturdenkmal des 20. Jahrhunderts. Zeitfenstertickets sind obligatorisch und sollten in der Hochsaison mehrere Wochen im Voraus gebucht werden.
Anreise: Métro Linie 1 oder 7, Haltestelle Palais Royal – Musée du Louvre. Eintritt: ca. 22 EUR (typischer Erwachsenentarif); kostenlos für EU-Bürgerinnen und -Bürger unter 26 Jahren und für alle Besucherinnen und Besucher an den ersten Freitagen im Monat nach 18 Uhr. Öffnungszeiten: täglich außer dienstags, 9–18 Uhr; mittwochs und freitags bis 21:45 Uhr.
2. Musée d'Orsay, Paris
Das Musée d'Orsay, 1986 in der umgebauten Gare d'Orsay am linken Seineufer eröffnet (Architektur: ACT Architecture mit Gae Aulenti), besitzt die umfassendste Sammlung des Impressionismus und Postimpressionismus der Welt. Die Stärken liegen bei den Franzosen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Monets Rouener-Kathedrale-Serie in ihren verschiedenen Lichtstimmungen, Renoirs Bal du Moulin de la Galette (1876), Manets Olympia (1863) und Frühstück im Grünen (1863), van Goghs Schlafzimmer in Arles (1888) sowie Seurats pointillistische Komposition Der Zirkus (1891) und Cézannes Kartenspieler in der Fassung von 1894/95. Neben der Impressionisten-Stärke verdienen auch die Skulpturengalerien im Erdgeschoss Aufmerksamkeit: Carpeaux' Tanz (ursprünglich für die Pariser Opéra) und weitere Bronzen aus der Zeit Rodins. Die erhaltene Stahl-Glas-Konstruktion des ehemaligen Bahnhofs erzeugt ein Galerieerlebnis, das kein konventionelles Museum bieten kann. Die Impressionisten- und Postimpressionistensäle im fünften Geschoss werden durch das Oberlicht des Daches beleuchtet und zählen zu den meistbesuchten Räumen weltweit. Die Bahnhofsuhr auf der Fassade sowie die beiden Uhrentürme im Inneren sind ikonische Kulissen für Fotografen.
Anreise: RER C, Haltestelle Musée d'Orsay; oder Métro Linie 12, Haltestelle Solférino. Eintritt: ca. 16 EUR (typischer Erwachsenentarif); erster Sonntag im Monat kostenlos; unter 26 Jahren aus der EU kostenlos. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 9:30–18 Uhr; donnerstags bis 21:45 Uhr.
3. Centre Pompidou, Paris
Das Centre Pompidou am Plateau Beaubourg, 1977 von Renzo Piano und Richard Rogers fertiggestellt, ist ein radikales Manifest der Architektur der High-Tech-Bewegung: Alle Versorgungsrohre, Leitungen und Aufzüge liegen farbkodiert sichtbar an der Außenfassade, sodass das Innere maximal flexible Ausstellungsflächen bieten kann. Im Haus befindet sich das Musée National d'Art Moderne, die größte Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst in Europa mit rund 120.000 Werken, von denen stets etwa 2.000 ausgestellt sind. Der Zeitraum reicht vom Fauvismus (ab 1905) über Kubismus, Dada, Surrealismus, Abstrakten Expressionismus und Arte Povera bis zur Installationskunst der Gegenwart. Besondere Stärken sind die Matisse-Bestände (mehrere Hauptwerke der Fauve-Phase), Légers Zylinderformen, Duchamps Readymades und ein außergewöhnlicher Bestand an Werken der COBRA-Gruppe und der Pariser Abstraktion der 1950er und 60er Jahre. Die Aussichtsplattform auf Ebene 6 bietet einen 360-Grad-Blick über Paris. Eine geplante mehrjährige Schließung für Sanierung wurde für Mitte der 2020er Jahre angekündigt; den aktuellen Betriebsstatus unbedingt vor dem Besuch auf der offiziellen Website prüfen.
Anreise: Métro Linie 11, Haltestelle Rambuteau; oder Métro Linie 1, Haltestelle Hôtel de Ville. Eintritt: ca. 15 EUR (typischer Erwachsenentarif für die Dauersammlung); kostenlos für EU-Bürgerinnen und -Bürger unter 26 Jahren. Öffnungszeiten: täglich außer dienstags, 11–21 Uhr.
4. Musée Rodin, Paris
Das Musée Rodin im Hôtel Biron nahe dem Invalidendom, 1919 eröffnet, hütet die weltweit größte Sammlung des Werks von Auguste Rodin, die der Künstler selbst dem französischen Staat im Tausch gegen lebenslanges Wohnrecht im Hôtel Biron überließ. Der Garten, einer der schönsten in Pariser Innenstadtlage, zeigt die bekanntesten Bronzen unter freiem Himmel: Der Denker (das Original der monumentalen Version, 1902 gegossen) steht nahe dem Eingang; Die Bürger von Calais (1889) stehen an der Nordseite des Gartens; das monumentale Höllentor, an dem Rodin von 1880 bis zu seinem Tod 1917 arbeitete, nimmt den hinteren Gartenbereich ein. Im Inneren des Palais stehen die Marmorskulpturen, darunter Der Kuss (1882, im Erdgeschoss) in voller Größe, sowie zahlreiche kleinere Vorarbeiten, Terrakottaentwürfe, Zeichnungen und Rodins eigene Antikensammlung, die seine Formsprache direkt beeinflusst hatte. Ein eigenes, günstigeres Gartenticket ist erhältlich und lohnt sich bei schönem Wetter.
Anreise: Métro Linien 8 und 13, Haltestelle Varenne. Eintritt: Vollticket ca. 14 EUR; reines Gartenticket ca. 5 EUR; unter 26 Jahren aus der EU kostenlos. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10–18:30 Uhr (Kasse schließt eine Stunde früher).
5. Musée de l'Orangerie, Paris
Das Musée de l'Orangerie im westlichen Teil des Jardin des Tuileries, ursprünglich ein Orangenhaus Napoleons III., zeigt die acht großformatigen Seerosen-Tafeln, die Claude Monet zwischen 1914 und seinem Tod 1926 für zwei eigens errichtete ovale Erdgeschosssäle malte. Monet selbst entwarf die Raumform: Oberlicht, gebogene Wände ohne Ecken und niedrige Bänke sollten ein langes, meditatives Verweilen ermöglichen. Die Wirkung, umfassendes gedämpftes Licht, geschwungene Leinwand und das Motiv aus Wasser, Seerosen und Himmel ohne Erdhorizont, zählt zu den eindringlichsten Museumserlebnissen Frankreichs. Im Untergeschoss befindet sich die Sammlung Paul Guillaume, einer der bedeutendsten Kunsthändler der Pariser Avantgarde: Hier hängen 24 Cézannes, 41 Picassos (darunter mehrere Hauptwerke aus der Rosa Periode), 14 Matisses sowie Werke von Henri Rousseau, Derain, Modigliani und Soutine. Die Orangerie ist kleiner als Orsay oder Louvre und kann gut in zwei bis drei Stunden vollständig besichtigt werden, was sie zum idealen Einstieg in einen Museumstag macht.
Anreise: Métro Linien 1, 8 und 12, Haltestelle Concorde. Eintritt: ca. 12,50 EUR (typischer Erwachsenentarif); erster Sonntag im Monat kostenlos; unter 26 Jahren aus der EU kostenlos. Öffnungszeiten: mittwochs bis montags, 9–18 Uhr.
6. Musée du Quai Branly – Jacques Chirac, Paris
Das von Jean Nouvel entworfene Musée du Quai Branly (eröffnet 2006), gelegen zwischen Eiffelturm und Pont de l'Alma am Südufer der Seine, vereint rund 370.000 Objekte aus Afrika, Asien, Ozeanien und den Amerikas, die zuvor zwischen dem Musée de l'Homme und dem Musée des Arts d'Afrique et d'Océanie verteilt waren. Das Gebäude selbst ist ein Erlebnis: Ein Garten mit hohen Bäumen verbirgt den Bau vor der Straße; eine raumhohe vertikale Pflanzenwand von Patrick Blanc bedeckt die Nordfassade mit Tausenden von Pflanzenarten; die Ausstellungsräume im Inneren werden von dramatisch abgedunkelten, mit Erdfarben überzogenen Tunneln durchzogen, in denen Masken, Ritualgewänder, Holzskulpturen und Textilien unter gezielter Spotbeleuchtung wirken. Die Bestände werden ohne klassische ethnografische Hierarchien präsentiert, mit besonderem Gewicht auf den immateriellen Kulturen und den Kontexten der Objektentstehung. Stärken der Sammlung sind die ozeanischen Missionsfiguren, die westafrikanische Bronzeplastik und die präkolumbischen Textilien aus dem Andenraum.
Anreise: Métro Linie 9, Haltestelle Trocadéro (ca. 10 Minuten Fußweg). Eintritt: ca. 12 EUR (typischer Erwachsenentarif); erster Sonntag im Monat kostenlos; unter 26 Jahren aus der EU kostenlos. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10:30–19 Uhr; donnerstags und freitags bis 22 Uhr.
7. Musée Carnavalet – Histoire de Paris
Das 1880 gegründete und nach umfassender Sanierung 2021 wiedereröffnete Musée Carnavalet im Marais zeichnet die Geschichte von Paris von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart nach. Es ist in zwei Renaissance-Palais untergebracht, dem Hôtel Carnavalet aus dem 16. Jahrhundert und dem Hôtel Le Peletier de Saint-Fargeau aus dem 17. Jahrhundert, die durch einen Gartenhof verbunden sind. Die Autorin Madame de Sévigné lebte Jahrzehnte im Hôtel Carnavalet, was dem Haus eine zusätzliche literarische Dimension gibt. Zur Sammlung gehören Marcel Prousts kork-isoliertes Schlafzimmer, das vollständig aus seiner Wohnung am Boulevard Haussmann rekonstruiert wurde; Revolutionsobjekte von Gefängnisschlüsseln der Bastille über royalistische Reliquien bis zu Gebrauchsgegenständen der Pariser Sansculotten; Möbel und Innenausstattungen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert in ganzen Raumdekors; sowie ein umfangreicher Bestand gemalter und fotografischer Pariser Stadtansichten aus fünf Jahrhunderten. Das Carnavalet gehört zu den wenigen großen Pariser Museen ohne Eintrittsgeld, was es zu einem ausgezeichneten ersten oder letzten Halt in einem Marais-Tag macht.
Anreise: Métro Linie 8, Haltestelle Saint-Paul. Eintritt: kostenlos (Sonderausstellungen kostenpflichtig). Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10–18 Uhr.
8. Musée National Picasso-Paris
Das Musée National Picasso-Paris im Hôtel Salé im Marais verfügt über die umfangreichste Picasso-Sammlung in einer einzigen Institution: rund 5.000 Werke in allen Techniken, die Picassos Erben 1973 nach seinem Tod als Erbschaftssteuerzahlung (dation en paiement) an den französischen Staat überließen. Das Hôtel Salé selbst, 1659 für einen Salzsteuerpächter errichtet, ist ein Paradebeispiel des Pariser Barocks und wurde 2009–2014 aufwendig saniert, wobei ursprüngliche Deckenmalereien des 17. Jahrhunderts freigelegt wurden. Die Sammlung deckt Picassos gesamte Karriere ab: frühe akademische Zeichnungen aus Barcelona, die menschliche Einsamkeit der Blauen Periode (1901–1904), die warme Palette der Rosa Periode mit Gauklern und Akrobaten, die kubistische Revolution der Jahre nach 1907 mit Gitarren und Porträts in analytischem und synthetischem Kubismus, die surrealistischen Deformationen der 1930er Jahre rund um Guernica (das Gemälde selbst hängt im Reina Sofía in Madrid; hier sind die Vorstudien zu sehen) sowie die schroffen Spätwerke. Ein besonderer Schatz sind Picassos eigene Kunstsammlung mit Werken von Cézanne, Rousseau und Matisse sowie seine Korrespondenz.
Anreise: Métro Linie 8, Haltestelle Saint-Sébastien – Froissart. Eintritt: ca. 14 EUR (typischer Erwachsenentarif); unter 26 Jahren aus der EU kostenlos; erster Sonntag im Monat kostenlos. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags, 10:30–18 Uhr; samstags und sonntags, 9:30–18 Uhr.
9. Cité des Sciences et de l'Industrie, Paris
Die Cité des Sciences et de l'Industrie in La Villette, 1986 eröffnet und von Adrien Fainsilber als Teil der Grands Travaux von Präsident Mitterrand entworfen, ist Europas größtes Wissenschaftsmuseum. Der Bau nutzt natürliches Licht über gewaltige Dachverglasungen und Wassergräben, die die Fassade spiegeln. Die Dauerausstellung Explora auf zwei Etagen erarbeitet interaktiv die Themen Mathematik, Lebenswissenschaften, Licht und Materie, das Universum sowie Technologien des 21. Jahrhunderts; das Konzept ist von Anfang an auf Anfassen und Ausprobieren ausgelegt, nicht auf passives Betrachten. Die benachbarte Géode, eine 36 Meter große polierte Stahlkugel mit einem sphärischen IMAX-Kino im Inneren, ist von weitem erkennbar und von innen ein verblüffendes Raumerlebnis. Der Bereich Cité des Enfants für Kinder von 2 bis 12 Jahren gehört zu den meistbesuchten Kindermuseumsräumen Frankreichs. Das gesamte Gelände um La Villette bietet Parkanlagen, Konzerthallen und weitere Kultureinrichtungen und lohnt einen Halbtagsausflug, besonders mit Kindern.
Anreise: Métro Linie 5, Haltestelle Porte de Pantin. Eintritt: ca. 13 EUR für die Dauerausstellung Explora (typischer Erwachsenentarif); Géode separat; unter 26 Jahren aus der EU kostenlos. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags, 10–18 Uhr; sonntags bis 19 Uhr.
10. MuCEM, Marseille
Das Musée des Civilisations de l'Europe et de la Méditerranée in Marseille, im Juni 2013 zur Eröffnung von Marseille-Provence als europäische Kulturhauptstadt eingeweiht, ist das einzige französische Nationalmuseum außerhalb von Paris. Der Bau von Rudy Ricciotti, dessen filigranes Betongitter-Netz über die Glasfassade gelegt ist, filtert das intensive Mittelmeerlicht zu einem changierenden Schattenspiel in den Innenräumen und ist nachts von innen heraus leuchtend über dem Hafen sichtbar. Eine Fußgängerbrücke verbindet das Hauptgebäude (J4) mit dem Fort Saint-Jean aus dem 16. Jahrhundert, das selbst Ausstellungsräume und Gärten mediterraner Bepflanzung beherbergt. Die Dauergalerie Les Galeries de la Méditerranée auf einer Etage durchmisst mehr als 8.000 Jahre Siedlungsgeschichte rund ums Mittelmeer, mit besonderem Gewicht auf den Themen Austausch, Migration, Seehandel, Landwirtschaft und religiöse Praktiken an den Küsten dreier Kontinente. Wechselausstellungen thematisieren häufig aktuelle gesellschaftliche Fragen des mediterranen Raums. Die Dachterrasse des J4-Gebäudes bietet einen der schönsten Panoramablicke auf den Alten Hafen von Marseille und ist auch ohne Museumsticket zugänglich.
Anreise: Tramway T2, Haltestelle La Joliette; oder zu Fuß vom Vieux-Port (ca. 15 Minuten entlang der Küste). Eintritt: ca. 11 EUR (typischer Erwachsenentarif); unter 26 Jahren aus der EU kostenlos; erster Sonntag im Monat kostenlos. Öffnungszeiten: täglich außer dienstags, 11–19 Uhr (Juli/August bis 20 Uhr).
Ein Besuchstipp für Paris: Wer das Musée d'Orsay und die Orangerie kombinieren möchte, findet beide zu Fuß voneinander entfernt am linken Seineufer; ein gemeinsamer Halbtag ist gut zu schaffen. Louvre und Carnavalet hingegen liegen auf der rechten Seite, das Carnavalet direkt im Marais zusammen mit dem Picasso-Museum. Für Marseille empfiehlt sich die Ankunft über den Vieux-Port, um die städtebauliche Einbettung des MuCEM in seinen historischen Kontext am Hafeneingang zu erleben, bevor man ins Innere tritt.
Über die Karte lassen sich diese Häuser und die kürzeren Routen zwischen Paris und Marseille planen.